
Jetzt Führung buchen und Energie in Bern hautnah erleben
Entdecken Sie, wie Bern Energie produziert: Die Energiezentrale Forsthaus versorgt Bern mit Strom und Wärme aus Abfall, Holz und Erdgas. Sie erleben vor Ort, wie Technik und erneuerbare Ressourcen zusammenspielen und welche Rolle die Anlage in der Wärmetransformation der Stadt Bern übernimmt. Die Führung eignet sich für Schulklassen, Unternehmen und Privatpersonen.
Die Energiezentrale Forsthaus ist in der Schweiz eine einzigartige Produktionsanlage und ein Meilenstein auf dem Weg zu einer nachhaltigen Energieversorgung. Sie produziert Strom, Dampf und Fernwärme aus Kehricht, regionalem Holz und Erdgas. Dank dieser Kombination können wir flexibel auf die Bedürfnisse des Markts reagieren und ist unabhängiger von anderen Stromlieferanten werden. Zusätzlich steht auf dem Dach der Energiezentrale in einer Photovoltaikanlage. Rund ein Drittel des Strombedarfs und 15 Prozent des Wärmebedarfs der Stadt Bern stammen von der Energiezentrale. Die Anlage ist ein wichtiges und strategisches Mittel, um die Energie- und Klimastrategie 2035 der Stadt Bern umzusetzen.
Die Energiezentrale Forsthaus kombiniert drei Anlagen:
Dank moderner Technik funktioniert die Energiezentrale Forsthaus umweltverträglich und hält die strengen Vorgaben ein. Ihre Abgase werden in einem mehrstufigen Verfahren behandelt. Zusätzliche Filter- und Reinigungsprozesse sorgen dafür, dass möglichst viele wertvolle Stoffe wiederverwertet und die Ressourcen geschont werden. Weil Energie Wasser Bern dank der Energiezentrale Forsthaus weniger Strom aus dem Ausland importieren muss, ist der gesamte CO2-Ausstoss für die Berner Stromversorgung um 57’000 Tonnen pro Jahr gesunken.
Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen unserer Energiezentrale und entdecken Sie hautnah die Möglichkeiten modernster Energieproduktion. Unsere Fachpersonen zeigen Ihnen während 1.5 Stunden, wie Visionen zu greifbaren Lösungen werden und welche Rolle die Energiezentrale Forsthaus für die nachhaltige Energieversorgung von Bern spielt.
Erfahren Sie mehr über die Energiezentrale Forsthaus im Factsheet:
Bitte beachten Sie, dass während unserer Öffnungszeiten jeweils nur wenige Parkplätze vor Ort zur Verfügung stehen. Falls Sie einen Parkplatz benötigen, wenden Sie sich bitte direkt an Ihre Ansprechperson bei ewb.
Aus rund 150'000 Tonnen Kehricht entstehen Strom, Dampf und Fernwärme für die Stadt Bern. Damit die komplexe Anlage reibungslos und sicher funktioniert, bedarf es einer regelmässigen Wartung. Dank einem eingespielten Team mit grosser Fachexpertise können wir die jährliche Revision erfolgreich abschliessen.
Sie planen einen Workshop, ein Seminar, einen Vortrag oder eine Tagung und wollen Ihre Gäste mit einer einzigartigen Atmosphäre begeistern? Unser Eventraum bietet Ihnen auf 330 m² Platz für bis zu 140 Personen und passt sich dank modularer Raumgestaltung Ihren individuellen Bedürfnissen an. Zudem haben Sie die Möglichkeit, Ihre Gäste mit einem regionalen Catering zu verwöhnen.

Teilen Sie uns mit, an welchem Datum und mit wie vielen Personen Sie die Energiezentrale besichtigen möchten. Wir prüfen Ihre Anfrage und melden uns wieder bei Ihnen. Sonntags ist jeweils geschlossen.
An folgenden Daten können infolge Revisionsarbeiten der KVA keine Führungen angeboten werden.
An folgenden Daten kann das HHKW infolge Revisionsarbeiten nicht gezeigt werden.
Führungen durch die KVA und das GuD finden weiterhin statt.
Kontakt
Falls Sie weitere Fragen haben, beraten wir Sie gerne per E-Mail erlebnisenergie@ewb.ch oder Telefon 031 321 96 90.
Ihre Anfragen per E-Mail werden jeweils am Dienstag und Freitag bearbeitet. Telefonische Auskunft erhalten Sie am Dienstag und Freitag, von 9.00 - 16.00 Uhr.
Wir haben unsere Kehrichtverwertungsanlage in den letzten Jahrzehnten ständig auf den neusten technischen Stand gebracht. Mit den gewählten Verfahren können Metalle im Kehricht recycliert werden. Pro Jahr werden so beispielsweise 50 Kilogramm Quecksilber, 1.5 Tonnen Blei, 60 Tonnen Zink und 1 Tonne Cadmium zurückgewonnen.
Pro Tonne Kehricht fallen drei Kilo Filterkuchen an, die deponiert werden müssen.
Abfall reduziert sich nach dem Verbrennen auf 1/12 des ursprünglichen Volumens und auf 1/4 des vorherigen Gewichts.
Mit der Grundgebühr wird der städtischen Abfallentsorgung eine Minimaleinnahme garantiert. Sie deckt aber nicht die gesamten Kosten ab. Die Ausgaben für die Gebührenmarken richten sich nach der Abfallmenge. Es lohnt sich daher, diese möglichst gering zu halten.
Vor der Inbetriebnahme der Kehrichtverwertungsanlage (KVA) im Jahr 1954 brachte die Stadt Bern ihren Kehricht vom Fischermätteli aus per Bahn nach Witzwil. Dort wurde er in der Strafanstalt sortiert. Aus dem Kehricht gewann man Kompost, Tierfutter sowie Brennbares zur Erzeugung von Dampf.


